Partei Logo
FDP - Bundestagsfraktion

Sparen im Auswärtigen Amt

Weniger Geld für Diplomaten und Dolmetscher, geringere Ausgaben für Staatsgäste und Öffentlichkeitsarbeit: Wie die FDP bei Westerwelles Außenministerium sparen will.
Rss   Delicious   Identica   Twitter   Facebook Meine Bewertung: Tiny_star_gray Tiny_star_gray Tiny_star_gray Tiny_star_gray Tiny_star_gray   Help_gray

Weitere Details zu diesem Wahlversprechen

Die Liberalen haben in den Haushaltsberatungen 2008 rund 24 Millionen Euro Einsparungen verlangt. Zugleich wollen sie an anderer Stelle rund fünf Millionen mehr ausgeben – etwa für die Renovierung von Botschaften, für humanitäre und friedenssichere Maßnahmen oder die Förderung von Auslandsschulen. Bleibt ein Netto-Minus von rund 19 Millionen Euro. Das kostet als Erstes mal einen Staatssekretär den Kopf – einer weniger pro Ministerium ist Standardprogramm im "Sparbuch". Aber auch der gewöhnliche Diplomat muss mit Kürzung rechnen. Vier Millionen Euro – fast zehn Prozent des Gesamtansatzes – soll weniger für Trennungsgeld, Fahrtkostenzuschuss und Umzugskostenvergütung veranschlagt werden. Ansätze für Dolmetscher bei EU-Ratsvorbereitung oder für Sachverständige sollen um ein Viertel schrumpfen. Staatsgäste dürfen nur noch zwei statt 2,5 Millionen Euro kosten. Und das Deutschlandbild im Ausland, finden die Rotstift-Liberalen, sei um drei Millionen Euro billiger auch noch prima zu vermitteln. Der Etat für Öffentlichkeitsarbeit, mit 800 000 Euro nicht üppig, soll nämlich kurzerhand halbiert werden.



Wann abgegeben: 13.10.2009
Wann eingelöst oder gebrochen: k.A.
Politikfelder: Außenpolitik / Internationales , Finanzen / Steuern
Tags: sparen   auswärtiges   amt   diplomaten  

Quellen für dieses Versprechen:

Alle Ergänzungen:

Ergänzung hinzufügen:

Help_gray

Help_gray

Help_gray

Help_gray

Help_gray